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AKTUELLES

Dienstag, 21. April 2026

ErzählBAR mit Bildern

50 JAHRE FRAUENLESBENZENTRUM

- 50 Jahre Autonome Frauenbewegung in Kassel

Im März 1976 wurde in der Goethestr. 67/Eingang Pestalozzistraße das FrauenZentrum Kassel eröffnet. Schon bald wurde es dort zu eng. Seither befindet es sich eine Kreuzung weiter, dieses Mal mit Eingang in der Reginastraße. 50 Jahre gibt es in Kassel das Frauen/FrauenLesbenZentrum nun. Selbstverwaltete Frauen-Räume, in denen viele Diskussionen stattfanden (und finden) und vieles entwickelt und angestoßen wurde. Daran wollen wir uns gemeinsam erinnern.

Eintritt frei, Spende fürs FrauenLesbenZentrum
Veranstalterin: Autonomes Frauenhaus Kassel
Ort: FrauenLesbenZentrum, Goethestr. 44, Eingang Reginastraße, Kassel

 

 

Donnerstag, 23. April 2026

ANTIFEMINISMUS ALS DEMOKRATIEGEFÄHRDUNG

EIN VORTRAG VON WIEBKE ELTZE, AMADEU-ANTONIO-STIFTUNG

Donnerstag, 23. April, 17:30 Uhr 
Haus für Sozialwirtschaft, Treppenstraße 4, 34117 Kassel

Antifeminismus ist hochpolitisch und bekämpft einen allmächtig imaginierten Feminismus und vor allem Akteur*innen und Einrichtungen, die ihm zugeordnet werden. Welche Akteur*innen vertreten dabei welche Forderungen und welche Herausforderungen sind damit verbunden? Was macht die gesellschaftliche Anschlussfähigkeit dieser Positionen aus? Wo docken sie konkret an politischen Entwicklungen an? 

Im Input soll es auch darum gehen, was wir dem entgegensetzen können. Wie können wir Handlungssicherheit im Umgang mit diesen Positionen und Personen gewinnen? Wie können wir Verbündete finden und uns solidarisch stärken – gegen ein „silencing“ und die Gefahr, „Einzelkämpfer*in“ zu sein.

Veranstalterin: Frauenbündnis Kassel 
www.frauenbuendnis-kassel.de

Samstag/Sonntag, 25./26. April 2026

Feministische Selbstverteidigung für Frauen ab 16 Jahren

WENDO – WEG DER FRAUEN

Anmache, Belästigungen, ob zu Hause oder unterwegs ... Anpöbeleien, auf die erst später die richtige Antwort einfällt. Während des Wochenendes lernen wir einfache Techniken, die es uns ermöglichen, Situationen einzuschätzen und uns zu wehren. 
Bitte bequeme und warme Kleidung, eine Decke und Turnschuhe oder Stoppersocken, etwas zu Trinken und Essen für die Pausen mitbringen.

Samstag, 25. April 2026, 12:00 - 18:00 Uhr
Sonntag, 26. April 2026, 11:00 - 16:00 Uhr

Veranstalterin: Selbstverteidigung – Wendo – Frauenhaus Kassel
Anmeldung/Information: sv-wendo-fhks(at)web.de, Telefon: 0561 / 89 88 89
Ort: Turnhalle der Reformschule, Schulstraße 2, Kassel

Donnerstag, 30. April 2026

Walpurgisnacht – Die Hexen sind los

TAKE BACK THE NIGHT!

Am 30. April 1977 gingen Feministinnen mit dem Bekenntnis:  „Wir sind neuen Hexen! Frauen erobern sich die Nacht zurück“ zum ersten Mal gemeinsam auf die Straße. Sie demonstrierten in den folgenden Jahren in ganz Deutschland mit weiß bemalten Gesichtern, Fackeln und Kerzen gegen "die Ausgangssperre für Frauen bei Dunkelheit".

30. April 2026, 20 Uhr
Demonstration: Take back the Night!

Am 30. April, zur Walpurgisnacht, laden wir euch herzlich ein, gemeinsam für unsere Rechte und unsere Sichtbarkeit auf die Straßen zu gehen. Unter dem Motto „Take back the Night“ wollen wir gemeinsam und laut auf die Straße gehen gegen Gewalt, Diskriminierung und Unterdrückung von FLINTA*-Personen.
Wir sind es leid, uns im Dunkeln verstecken zu müssen. Wir wollen Sicherheit, Freiheit und Selbstbestimmung – bei Tag und bei Nacht! Lasst uns gemeinsam für eine Welt kämpfen, in der jede FLINTA*-Person sich sicher und wohlfühlt, egal wo sie sich befindet.

Treffpunkt: vor dem Rathaus

 

6. Februar bis 22. Mai: Veranstaltungsreihe zum 8. März 2026

Downloads:
Das Programm (pdf)
Das Programm (docx) barrierearm

Das Kasseler Frauenbündnis freut sich, auch in diesem Jahr rund um den Internationalen Frauentag/Feministischen Kampftag wieder einmal ein vielfältiges und buntes Programm präsentieren zu können

Dem Link folgend findet Ihr ausführliche und aktuelle Informationen zu den Einzelveranstaltungen
www.frauenbuendnis-kassel.de
Bitte gerne weitersagen und das Programm an Interessierte weiterleiten.

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Mit über 50 Veranstaltungen im Zeitraum vom 11. Februar bis zum 22. Mai 2026 haben wir einen kleinen Rekord erreicht. Wegen des daraus resultierenden Platzmangels befindet sich auf dem Leporello nur noch sehr wenig Veranstaltungstext. Eine textreichere Infos bietet die ebenfalls angehängte barrierearme Fassung oder Ihr ruft die Seite des Frauenbündnisses auf und findet dort mehr erklärende Worte. 

Der Tanzflashmob One billion rising  am 14. Februar 2026  findet in diesem Jahr nicht wie gewohnt auf dem Königsplatz statt,  sondern auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes und zwar bereits um 12 Uhr. Wir müssen  einem Karnevalsumzug weichen bzw. wollen Verwechselungen  mit den Funkenmariechen vermeiden.

Am Sonntag, den 8. März wird ab 14 Uhr vom Platz der Elf Frauen (Friedrich-Ebert-Straße) die Feminismus-heißt-Widerstand-Demonstration stattfinden, zu der alle herzlich eingeladen sind.

Und auch an Walpurgisnacht am 30.4. gibt es die Möglichkeit ab 20 Uhr Treffpunkt Rathaus zu demonstrieren.  

So ist wieder einmal ein so vielfältiges und interessantes Programm entstanden, das für alle etwas bieten kann. Das Leporello gibt es auch in gedruckter Form, z. B. im Archiv der Deutschen Frauenbewegung, im Büro der Frauenbeauftragten, im FrauenLesbenZentrum, im Frauentreff Brückhof, bei Frauen informieren Frauen, im Mädchenhaus und bei weiteren als Einzel-Veranstalterinnen aufgeführten Einrichtungen und Organisationen.  

Das Kasseler Frauenbündnis mit den einzelnen Veranstalter*innen freut sich auf zahlreiche Teilnehmer*innen!

Samstag, 8. & Sonntag, 9. März 2025

Ein unvergessliches Finale von Viva Vittoria Kassel!

Am großen Finalwochenende von Viva Vittoria Kassel am Samstag, den 8. März 2025, und am Sonntag, den 9. März verwandelten über 2.000 handgefertigte gehäkelte und gestrickte Decken den Friedrichsplatz in ein Gesamtkunstwerk der Frauensolidarität gewidmet dem Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Begleitet wurde das Finale am Samstag von der Kundgebung des Kasseler Frauenbündnisses zum Internationalen Frauentag sowie an beiden Tagen von ausdrucksstarken Tanz, szenischen Lesungen, Gesang und Musik. Es waren Tage der Gemeinschaft und des Engagements – ein Zeichen gelebter Frauenstärke und -verbundenheit.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben, allen Organisationen, die unterstützt haben, Räume, Technik zur Verfügung gestellt haben, die für uns fotografiert und gefilmt haben, gilt den vielen Frauen, die gehäkelt, gestrickt und genäht haben, den engagierten Helferinnen in der Organisation beim Aufbau und Abbau und natürlich auch dem traumhaften Wetter, das uns an diesen beiden Tagen begleitet hat!

Wer eine der einzigartigen Decken gegen eine Spende für den Förderverein des Frauenhauses erhalten möchte, hat am Samstag, den 15. März an dem Vittoria - Stand in der Markthalle, Wildemannsgasse 1 in Kassel Gelegenheit dazu.

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Viva Vittoria Kassel ist ein gemeinschaftliche Häkel- und Strickaktion, die das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen erneut ins öffentliche Bewusstsein rücken und die Vernetzung in Kassel fördern will. Sie läuft noch bis zum 8. März 2025. Der Erlös kommt unmittelbar den Kasseler Frauenhaus-Bewohnerinnen und ihren Kindern zugute.

Macht alle mit und setzt ein klares Zeichen dafür, dass keine Toleranz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen geduldet wird!

Weitere Informationen findet ihr hier
und hier: instagram: @vivavittoria_kassel, facebook: Viva Vittoria Kassel

DER 'PLATZ DER WIDERSTÄNDIGEN FRAUEN' IN KASSEL

Aus der Kasseler Walpurgisnacht-Demonstration 2021 heraus wurde in den Abendstunden des 30. April auf dem Kasseler ‚Goethestern‘ (der Kreuzung im Vorderen Westens, an der sich die drei Herren Goethe, Lassalle und Pestalozzi im Straßenverlauf begegnen und gemeinsam den Blick auf den Kraftprotz Herkules genießen) eine bewegende Platzumbenennung vorgenommen. In einem feierlichen Akt wurde das Schild ‚Platz der widerständigen Frauen‘ enthüllt.

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Die Rednerin erinnerte an die Hexenverfolgung, die zur Verbrennung vieler unangepasster, widerständiger und wissender Frauen, Hebammen, Witwen, kinder- und männerloser Frauen, Transpersonen und Queers führte. Die Namen an den Kerzen, die während der Einweihung des Gedenkschildes brannten, erinnerten an getötete Frauen.
„Wir sind die Enkelinnen der Hexen, die man nicht verbrennen konnte!
Heute ist die Nacht von Walpurgis – daran erinnern wir!
Die Hexenverfolgung und die Durchsetzung des Kapitalismus sind Hand in Hand gegangen.
Das gemeinschaftlich genutzte Land der Bauern wurde ihnen genommen, ebenso wie die Hexenjagd Körper genommen, zerstört, zerstückelt, beeinflusst hat.“ (Aus der Rede)

Diese Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen, sowie von nicht-binären, Inter- und Transpersonen setzt sich bis heute fort und Femizide sind auch 21. Jahrhundert noch die grausame Spitze dieses Eisberges, so die Rednerin weiter.
„Es ist unsere Aufgabe, Femizide zu bekämpfen, hier und auf der ganzen Welt. Solange Frauen wie Besma, Anja, Elke oder Sakine ermordet werden, weil sie für Freiheit und Gerechtigkeit einstehen oder weil Männer ihre Vorstellungen von Ehre gewaltsam durchsetzen, werden wir uns zusammenschließen und den Feminizid in dieser Gesellschaft bekämpfen.“ (Aus der Rede)

Mit der Umbenennung des Goethesterns in ‚Platz der widerständigen Frauen‘ knüpften die ‚Enkelinnen der Hexen‘ an die Walpurgisnacht 1991 an. Am 30. April 1991 wurde an genau demselben Ort das Frauenwiderstandsdenkmal ‚Gewidmet der ungenannten Deserteurin und Saboteurin‘ eingeweiht. Eine eigens dafür gefertigte Frauenskulptur aus Stahl, die fest auf einem massiven Betonblock stand, wurde feierlich enthüllt. Der Goethestern wurde damals in ‚Platz der widerstandsleistenden Frauen‘ umbenannt und das Ganze mit einem professionellen, einbetonierten Straßenschild untermauert.
Die Aktion von 1991 war eine unmittelbare Reaktion auf den Golfkrieg. Sie war Teil des Widerstandes, der sich innerhalb der FrauenLesbenbewegung landauf landab und auch in Kassel gegen diesen und gegen jeden Krieg erhob. Das feministische Denkmal stand fast zwei Jahre auf dem Goethestern, war immer wieder eine Begegnungsstätte Kasseler Feministinnen und erlangte eine gewisse Berühmtheit. Es wurde auf Postkarten abgebildet und es wurden zahlreiche Berichte regional und überregional (bis hinein in die USA) darüber verfasst. Es erregte die Gemüter des Vorderen Westens und war mehrmals umstrittenes Thema in der Ortsbeirät:innensitzung, denn das Frauenwiderstandsdenkmal hatte nicht nur Befürworter:innen. Viele Anfeindungen mussten die Erbauerinnen und Unterstützer:innen über sich ergehen lassen. Die Skulptur überstand zahlreiche Anschläge und Attacken. Sie musste häufig repariert und einmal vollständig erneuert werden. Auf bis heute ungeklärte Weise wurde das Denkmal schließlich 1993 von einem Bagger – angeblich total versehentlich – zerstört.

Dreißig Jahre später, 2021, reagierten die Gegner:innen schneller: Die hölzerne Gedenktafel ‚Platz der widerständigen Frauen‘ verschwand bereits nach knapp einer Woche wieder. Schade!

Auf der Website Die Dezentrale gibt es einen weiteren Artikel zur Aktion
und bei Flickr wurde ein Fotoalbum zusammengestellt

Flyer

zum Downloaden

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